|
Viele Wege führen ins
Ausland
Nordrhein-Westfalen ist das exportstärkste Land der
Bundesrepublik Deutschland. Fast ein Fünftel aller deutschen
Exporte stammt aus Nordrhein-Westfalen; NRW ist das Bundesland
mit der stärksten internationalen Verflechtung. Immer
mehr Unternehmen aus NRW suchen und finden Kontakte ins Ausland
- keineswegs nur große industrielle Mittelständler,
sondern zunehmend auch Handwerksbetriebe und Kleinstunternehmen.
Sie sind die wahren Entdecker der Märkte. Dennoch nutzen
viele mittelständische Unternehmen in Hagen und NRW längst
nicht alle Chancen, die ihnen die Globalisierung und die zunehmende
Offenheit ausländischer Märkte bieten. Die WFG begleitet
die Unternehmen auf ihrem Weg und informiert und berät
sie über Chancen und erste Schritte in der Außenwirtschaft.
Ein Unternehmen hat rein theoretisch
gesehen verschiedene Möglichkeiten bzw. Strategiealternativen,
in einen neuen Markt einzutreten und ihn daraufhin im Weiteren
zu
bearbeiten. Die folgende Abbildung verdeutlicht eine mögliche
Einteilung und Systematisierung
dieser Alternativen. In diesem Beispiel werden die Strategien
sowohl anhand der Kapital- und Managementleistungen im Heimat-
bzw. Gastland als auch anhand der mit der Strategie allgemein
einher gehenden Risiken und der Kontrollmöglichkeiten
des Unternehmens, die es bzgl. der unterschiedlichen Strategien
auf das jeweilige Engagement hat, dargestellt.

Die Herangehensweise an ein Auslandsengagement
ist sehr unterschiedlich. Neben eher zufälligen Geschäftskontakten
gibt es die Möglichkeit an organisierten Unternehmerreisen
ins Ausland teilzunehmen oder sich an internationalen Fachmessen
im In- und Ausland zu beteiligen. Beides bietet die Möglichkeit
als exportfähiger Betrieb Kontakte mit potentiellen Geschäftspartnern
aufzunehmen, die ein Zustandekommen von Exportaufträgen
ermöglichen. Bezüglich einer Messebeteiligung sei
hier auf die Möglichkeiten der Förderung von Firmengemeinschaftsständen
und KLeingruppenförderung des Landes NRW hingewiesen.
Die Formen des Auslandsengagements sind ebenfalls
sehr unterschiedlich und reichen vom reinen Waren- oder Dienstleistungsexport
über den Aufbau eines Vertriebsnetzes über Joint
Ventures bis hin zur eigenen Niederlassung im Ausland. Der
Informationsbedarf und die damit vorab zu klärenden Fragen
sind dementsprechend sehr unterschiedlich und zudem auch zusätzlich
abhängig vom Zielland, in das man strebt.
Erfolgreich kann ein Auslandsengagement nur sein,
wenn
- der Betrieb sich dafür eignet, d.h. die Erfahrungen
und die Motivation der Belegschaft, die technischen Betriebsstrukturen
und die finanzielle Lage positiv beurteilt werden können
- die eigenen Produkte und/oder Dienstleistungen sich für
den Auslandsmarkt eignen (Absatzchancen, Mitbewerber, Marktsituation
klären)
- die rechtlichen Rahmenbedingungen des anvisierten Marktes
bekannt sind (steuer,- zoll,- vertrags- und sonst. unternehmensrechtliche
Rahmenbedingungen) und
- die kulturellen Unterschiede zum Heimatmarkt bekannt und
einschätzbar sind.
Der erfolgreiche Einstieg in das Auslandsgeschäft
setzt eine gute Vorbereitung und detaillierte Planung im Unternehmen
voraus. Neben der Analyse der eigenen Situation, über
die Konkretisierung der eigenen Ziele, der Auswahl von geeigneten
Produkten und Märkten/Zielgruppen, der Analyse des Zielmarktes,
der Festlegung des eigenen Vorgehens (Markteintrittsstrategie),
der Umsetzung und Marktbearbeitung bis hin zu einer stetigen
Reflektion der einzelnen Schritte. Eine gute
Website zum Thema "Erschliessung von Auslandsmärkten"
wurde vom BMWA erstellt. Dort finden Sie durch das Anklicken
der Unterpunkte auf der rechten Seite der Website eine Fülle
von weiterführenden Informationen.
Darüber hinaus existieren verschiedene
interessante Veröffentlichungen zu dem Thema:
BMWA:
"Weltweit aktiv" - Ratgeber für kleine und
mittlere Unternehmen (KMU)
Handwerk International:
"Fit für das Auslandsgeschäft" - Praxisleitfaden
für KMU
BMWA: "Außenwirtschaftsförderung"
- Broschüre
BMWI Archiv:
"Was sich fürs Auslandsgeschäft eignet"
- Fragenkatalog
IHK NRW "Aktive
Unterstützung bei Auslandsgeschäften"
Portal "Europa für Sie" -zentrale Anlaufstelle
für Unternehmen im World Wide Web, wenn es um Informationen
über die Rechte und Möglichkeiten in der EU und
auf dem Binnenmarkt geht:
Europa
für Sie
Die WFG Hagen
unterstützt mittelständische Hagener Unternehmen
auf ihrem Weg ins Auslandsgeschäft mittels der sehr umfassenden
Informationsplattform "Unternehmen", in der Sie
sich augenblicklich bereits befinden,über weitergehende
Informationen in der Europaseite Hagen, über Beratungen
zu europäischen Fördermöglichkeiten und über
unser spezielles Seminarangebot "Hagen goes Europe".
Weitere wirtschaftsbezogene Informationen finden Sie auf
Hagen-online.
Kontakte:
Christiane Göttert
Tel.: 02331 / 8099-70
Fax: 02331 / 8099-80
e-mail: goettert@wfg-hagen.de
Regina Blania,
Tel.: 02331 / 8099-31;
Fax: 02331 / 8099-80;
e-mail: blania@wfg-hagen.de |