EU-Osterweiterung
EU-Osterweiterung
EU-Osterweiterung

 

Die Erweiterung der Europäischen Union ist eine historische Chance, Europa nach Generationen der Trennung und des Konflikts friedlich zu vereinen.


Mit der Erweitung werden Stabilität und Wohlstand der EU auf weitere Länder ausgedehnt und damit kann der politische und wirtschaftliche Übergang konsolidiert werden, der seit 1989 in den Ländern Mittel- und Osteuropas stattfindet.

 

Diese Erweiterungsrunde wird ebenso wie die vorangegangenen Runden die Stärke und den weltweiten Einfluss der Union erhöhen; die Union wird besser in der Lage sein, die Herausforderung der Globalisierung zu bewältigen und das europäische Sozialmodell zu verteidigen. Damit ist die Erweiterung die Fortführung des ursprünglichen Zwecks der Union, die Spaltungen in Europa abzubauen und eine immer engere Union seiner Völker zu schaffen.


Durch die Entstehung eines wesentlich größeren Marktes wird die Erweiterung mit beträchtlichen wirtschaftlichen Möglichkeiten verbunden sein. Mit ihrem Beitritt zur EU werden sich die neuen Mitgliedstaaten wirtschaftlich stärker in die derzeitige Union integrieren. Die Verbraucher werden in den Genuss einer größeren Auswahl und niedrigerer Preise kommen, und die Unternehmen in ganz Europa werden sich nach gemeinsamen Regeln richten und auf diese Weise von einer Zunahme des Handels, größerer Effizienz und mehr Wettbewerb profitieren.


Um der Union beizutreten, müssen sie bestimmte wirtschaftliche und politische Bedingungen, die sogenannten "Kopenhagener Kriterien", erfüllen. Ein zukünftiges Mitgliedsland hat demnach folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Stabilität der Institutionen, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte sowie Achtung und Schutz von Minderheiten;
  • Eine funktionierende Marktwirtschaft
  • Die Übernahme der gemeinschaftlichen Regeln, Standards und Politiken, die die Gesamtheit des EU Rechts darstellen.

Die EU unterstützt diese Staaten bei der Übernahme des EU-Rechts, und sie stellt eine Palette von finanzieller Unterstützung zur Verfügung, um die Infrastruktur und Wirtschaft zu verbessern.

Europa in der Welt (gesamte Einwohnerzahl, Wirtschaftsmacht...)
Am 1. Januar 2003 zählt die EU 378,5 Mio (siehe: http://europa.eu.int/comm/eurostat). Mit der Einbeziehung der Einwohner der Beitrittsländer in den EU-Binnenmarkt entsteht bereits im Jahr 2004 die größte Wirtschaftszone der Welt. Ein Markt von diesem Umfang dürfte neue Impulse für die Investitionstätigkeit und Schaffung von Arbeitsplätzen auslösen und zu mehr Wohlstand in ganz Europa führen.

2003: seit 2007:
   
15 Mitgliedsstaaten 27 Mitgliedsstaaten
378,5 Mio Einwohner 482 Mio Einwohner
3.191.000 qkm Fläche 4.278.000 qkm Fläche
8.815 Mrd. Euro BIP 9.325 Mrd. Euro BIP

Bisherige Beitrittsrunden

Seit ihrer Gründung haben die Mitgliedsstaaten der EU die Völker Europas, die sich zu gleich hohen Zielen bekennen, aufgerufen, sich ihnen anzuschließen.
So wuchs die Zahl der ursprünglich sechs Mitglieder, die 1957 in Rom die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet haben, in den nachfolgenden Erweiterungsrunden auf neun, zehn, zwölf bis zu den heutigen 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.
Zu den damaligen Gründerstaaten zählten Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande.
Im weiteren Verlauf der Europäischen Einigung folgten dann:

- 1973 Dänemark, Irland und Großbritannien
- 1981 Griechenland
- 1986 Portugal und Spanien
- 1995 Österreich, Finnland und Schweden

Die Erweiterung

In den Jahren 1998 und 2000 wurden Beitrittsverhandlungen mit insgesamt 12 Staaten aufgenommen und am 13. Dezember 2002 verkündeten die Staats- und Regierungschefs auf dem Europäischen Rat in Kopenhagen, dass Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn, und Zypern am 01. Mai 2004 Mitglied der EU werden.

Die Erweiterung, vor der wir damit heute stehen, stellt somit eine einzigartige Herausforderung dar. Bis zu 10 Länder werden gleichzeitig beitreten - damit wird nicht nur das Gebiet der EU bedeutend vergrößert, gleichzeitig werden wir 74.5 Mio. Menschen als EU-Bürger begrüßen dürfen und eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Geschichten und Sprachen werden die Union bereichern.
Die Ergebnisse des EU-Gipfels von Kopenhagen: Wer tritt wann der EU bei?

Auf dem Europäischen Rat in Kopenhagen am 12. und 13. Dezember 2002 wurde über das mittelfristige Schicksal der 13 Kandidatenstaaten für den EU-Beitritt entschieden. So haben sich die EU-Mitgliedstaaten und die Beitrittsländer auf ein Finanzpaket für die ersten Jahre der Erweiterung geeinigt. Damit wurde die EU zum 1. Mai 2004 um Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern erweitert.

Darüber hinaus wurden Leitlinien für die Fortsetzung des Prozesses mit jenen Ländern festgelegt, die an der Erweiterungsrunde nicht beteiligt waren. Der Beitrittsprozess mit den Bewerberländern Rumänien und Bulgarien wurde weiter vorangebracht . Beide Länder sind seit 2007 Mitgliedsländer.

 

Allgemeine Links:

Beitrittsländer und Kandidaten
http://www.u4europe.de/europa/kandidaten.html

Bevölkerungsstand der EU und Beitrittskandidaten
http://www.europabrevier.ch/images/bevoelkerungszahlen.pdf

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württenberg mit Informationen zur Geschichte, Gegenwart
und Zukunft der EU
http://www.europa-waechst-zusammen.de/index.php?noflash=false

Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO)
http://www.dgo-online.org

Deutsches Kulturforum östliches Europa
http://www.kulturforum.info

Die Länder Europas im Profil: Informationen zur nationalen Politik der alten und neuen Mitgliedsstaaten

http://www.europa-digital.de/laender

Ein beispielhaftes Schulprojekt aus Erlangen: Datenbank Europa - Hintergrundinformationen
,
Zahlen und Fakten zu Politik, Geschichte und Kultur der Staaten Europas
http://www.datenbank-europa.de/index.htm



Forschungsstelle Osteuropa
http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de

Forum Ost & West

http://www.forum-ostwest.de


GESIS-Servicestelle Osteuropa
http://www.gesis.org/Osteuropa

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Abt. für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de

Institut für Auslandsbeziehungen

http://www.ifa.de

Institut für Geschichtswissenschaften , Geschichte Osteuropas
http://www. geschichte.hu-berlin.de

Institut für osteuropäisches Recht
http://www.uni-kiel.de/eastlaw


Osteuropa-Institut an der Freien Universität Berlin
http://www.oei.fu-berlin.de

Osteuropa-Ticker- Online-Nachrichtendienst
c/o nov-ost-Presse- und Sprachdienste
http://www.osteuropa-ticker.de


Umfassende Informationen in tabellarischer Form über die Beitrittskandidaten
http://193.159.218.148/media/Dyndata/Files/application/pdf/beitrittslaender.pdf

Universität Köln
Historisches Seminar, Abt. für Osteuropäische Geschichte
http://www.uni-koeln.de/phil-fak/soeg

Vielseitige Hintergrundinformationen des MDR zu den Beitrittsstaaten mit intergriertem
EU-Lexikon
http://www3.mdr.de/scripts/eu-erweiterung/output/frameset_main.html



Unternehmen Links:

Außenhandelskammern (AHK) in den Beitrittsländern
http://www.ahk.de

baltic consult Unternehmensberatung
http://www.baltic-consult.com

Brücke Osteuropa e.V.
http://www.bruecke-osteuropa.de

Coaching & Communication Interkulturell
http://www.kollan.com

Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen
http://www.ahk-balt.org

GTZ Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH
http://www.gtz.de

IHK-Gesselschaft zur Förderung der Außenwirtschaft und der Unternehmensführung mbH
http://www.ihk-gmbh.com

iMOE - Informationsagentur Mittel- und Osteuropa
http://www.imoe.de

Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
http://www.ost-ausschuss.de

Ost-West-Dienstleistungszentrum
http://www.owdz.de

Rechtsberatung für deutsche Unternehmen auf osteuropäischen Märkten
http://www.arzinger.de

Senior Experten Service
Ehrenamtlicher Dienst der Deutschen Wirtschaft
http://www.ses-bonn.de

 

   

 

 

 

 

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