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Diese Erweiterungsrunde wird ebenso wie die vorangegangenen
Runden die Stärke und den weltweiten Einfluss der Union
erhöhen; die Union wird besser in der Lage sein, die
Herausforderung der Globalisierung zu bewältigen und
das europäische Sozialmodell zu verteidigen. Damit ist
die Erweiterung die Fortführung des ursprünglichen
Zwecks der Union, die Spaltungen in Europa abzubauen und eine
immer engere Union seiner Völker zu schaffen.
Durch die Entstehung eines wesentlich größeren
Marktes wird die Erweiterung mit beträchtlichen wirtschaftlichen
Möglichkeiten verbunden sein. Mit ihrem Beitritt zur
EU werden sich die neuen Mitgliedstaaten wirtschaftlich stärker
in die derzeitige Union integrieren. Die Verbraucher werden
in den Genuss einer größeren Auswahl und niedrigerer
Preise kommen, und die Unternehmen in ganz Europa werden sich
nach gemeinsamen Regeln richten und auf diese Weise von einer
Zunahme des Handels, größerer Effizienz und mehr
Wettbewerb profitieren.
Um der Union beizutreten, müssen sie bestimmte wirtschaftliche
und politische Bedingungen, die sogenannten "Kopenhagener
Kriterien", erfüllen. Ein zukünftiges Mitgliedsland
hat demnach folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
- Stabilität der Institutionen, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit,
Menschenrechte sowie Achtung und Schutz von Minderheiten;
- Eine funktionierende Marktwirtschaft
- Die Übernahme der gemeinschaftlichen Regeln, Standards
und Politiken, die die Gesamtheit des EU Rechts darstellen.
Die EU unterstützt diese Staaten bei der Übernahme
des EU-Rechts, und sie stellt eine Palette von finanzieller
Unterstützung zur Verfügung, um die Infrastruktur
und Wirtschaft zu verbessern.
Europa in der Welt (gesamte Einwohnerzahl, Wirtschaftsmacht...)
Am 1. Januar 2003 zählt die EU 378,5 Mio (siehe: http://europa.eu.int/comm/eurostat).
Mit der Einbeziehung der Einwohner der Beitrittsländer
in den EU-Binnenmarkt entsteht bereits im Jahr 2004 die größte
Wirtschaftszone der Welt. Ein Markt von diesem Umfang dürfte
neue Impulse für die Investitionstätigkeit und Schaffung
von Arbeitsplätzen auslösen und zu mehr Wohlstand
in ganz Europa führen.
| 2003: |
seit 2007: |
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| 15 Mitgliedsstaaten |
27 Mitgliedsstaaten |
| 378,5 Mio Einwohner |
482 Mio Einwohner |
| 3.191.000 qkm Fläche |
4.278.000 qkm Fläche |
| 8.815 Mrd. Euro BIP |
9.325 Mrd. Euro BIP |
Bisherige Beitrittsrunden
Seit ihrer Gründung
haben die Mitgliedsstaaten der EU die Völker Europas,
die sich zu gleich hohen Zielen bekennen, aufgerufen, sich
ihnen anzuschließen.
So wuchs die Zahl der ursprünglich sechs Mitglieder,
die 1957 in Rom die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
gegründet haben, in den nachfolgenden Erweiterungsrunden
auf neun, zehn, zwölf bis zu den heutigen 15 Mitgliedsstaaten
der Europäischen Union.
Zu den damaligen Gründerstaaten zählten Belgien,
Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande.
Im weiteren Verlauf der Europäischen Einigung folgten
dann:
- 1973 Dänemark, Irland und Großbritannien
- 1981 Griechenland
- 1986 Portugal und Spanien
- 1995 Österreich, Finnland und Schweden
Die Erweiterung
In den Jahren 1998 und 2000 wurden Beitrittsverhandlungen
mit insgesamt 12 Staaten aufgenommen und am 13. Dezember 2002
verkündeten die Staats- und Regierungschefs auf dem Europäischen
Rat in Kopenhagen, dass Estland, Lettland, Litauen, Malta,
Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik,
Ungarn, und Zypern am 01. Mai 2004 Mitglied der EU werden.
Die Erweiterung, vor der wir damit heute stehen, stellt somit
eine einzigartige Herausforderung dar. Bis zu 10 Länder
werden gleichzeitig beitreten - damit wird nicht nur das Gebiet
der EU bedeutend vergrößert, gleichzeitig werden
wir 74.5 Mio. Menschen als EU-Bürger begrüßen
dürfen und eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen,
Geschichten und Sprachen werden die Union bereichern.
Die Ergebnisse des EU-Gipfels von Kopenhagen: Wer tritt wann
der EU bei?
Auf dem Europäischen Rat in Kopenhagen am 12. und 13.
Dezember 2002 wurde über das mittelfristige Schicksal
der 13 Kandidatenstaaten für den EU-Beitritt entschieden.
So haben sich die EU-Mitgliedstaaten und die Beitrittsländer
auf ein Finanzpaket für die ersten Jahre der Erweiterung
geeinigt. Damit wurde die EU zum 1. Mai 2004 um Estland, Lettland,
Litauen, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn,
Slowenien, Malta und Zypern erweitert.
Darüber hinaus wurden Leitlinien für die Fortsetzung
des Prozesses mit jenen Ländern festgelegt, die an der
Erweiterungsrunde nicht beteiligt waren. Der Beitrittsprozess
mit den Bewerberländern Rumänien und Bulgarien wurde
weiter vorangebracht . Beide Länder sind seit 2007 Mitgliedsländer.
Allgemeine Links:
Beitrittsländer und Kandidaten
http://www.u4europe.de/europa/kandidaten.html
Bevölkerungsstand der EU und Beitrittskandidaten
http://www.europabrevier.ch/images/bevoelkerungszahlen.pdf
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württenberg mit Informationen
zur Geschichte, Gegenwart
und Zukunft der EU
http://www.europa-waechst-zusammen.de/index.php?noflash=false
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO)
http://www.dgo-online.org
Deutsches Kulturforum östliches Europa
http://www.kulturforum.info
Die Länder Europas im Profil: Informationen zur nationalen
Politik der alten und neuen Mitgliedsstaaten
http://www.europa-digital.de/laender
Ein beispielhaftes Schulprojekt aus Erlangen: Datenbank Europa
- Hintergrundinformationen,
Zahlen und Fakten zu Politik, Geschichte
und Kultur der Staaten Europas
http://www.datenbank-europa.de/index.htm
Forschungsstelle Osteuropa
http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de
Forum Ost & West
http://www.forum-ostwest.de
GESIS-Servicestelle Osteuropa
http://www.gesis.org/Osteuropa
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Abt. für Osteuropäische Geschichte des Historischen
Seminars
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de
Institut für Auslandsbeziehungen
http://www.ifa.de
Institut für Geschichtswissenschaften , Geschichte Osteuropas
http://www.
geschichte.hu-berlin.de
Institut für osteuropäisches Recht
http://www.uni-kiel.de/eastlaw
Osteuropa-Institut an der Freien Universität Berlin
http://www.oei.fu-berlin.de
Osteuropa-Ticker- Online-Nachrichtendienst
c/o nov-ost-Presse- und Sprachdienste
http://www.osteuropa-ticker.de
Umfassende Informationen in tabellarischer Form über
die Beitrittskandidaten
http://193.159.218.148/media/Dyndata/Files/application/pdf/beitrittslaender.pdf
Universität Köln
Historisches Seminar, Abt. für Osteuropäische Geschichte
http://www.uni-koeln.de/phil-fak/soeg
Vielseitige Hintergrundinformationen
des MDR zu den Beitrittsstaaten mit intergriertem
EU-Lexikon
http://www3.mdr.de/scripts/eu-erweiterung/output/frameset_main.html
Unternehmen Links:
Außenhandelskammern (AHK) in den Beitrittsländern
http://www.ahk.de
baltic consult Unternehmensberatung
http://www.baltic-consult.com
Brücke Osteuropa e.V.
http://www.bruecke-osteuropa.de
Coaching & Communication Interkulturell
http://www.kollan.com
Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen
http://www.ahk-balt.org
GTZ Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
GmbH
http://www.gtz.de
IHK-Gesselschaft zur Förderung der Außenwirtschaft
und der Unternehmensführung mbH
http://www.ihk-gmbh.com
iMOE - Informationsagentur Mittel- und Osteuropa
http://www.imoe.de
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
http://www.ost-ausschuss.de
Ost-West-Dienstleistungszentrum
http://www.owdz.de
Rechtsberatung für deutsche Unternehmen auf osteuropäischen
Märkten
http://www.arzinger.de
Senior Experten Service
Ehrenamtlicher Dienst der Deutschen Wirtschaft
http://www.ses-bonn.de
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